Frauenstreiktag

Mit der PdAZ an den 14. Juni

Am 14. Juni jährt sich der Frauenstreiktag zum 20. Mal und noch immer sind wir weit von der Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes entfernt. Daneben gibt es eine Reihe von weiteren Forderungen denen wir an diesem Tag Ausdruck verleihen werden, wie z.B. mehr Teilzeitstellen für Frauen und Männer oder ein Überdenken der Rollenbilder.

Im Rahmen des offiziellen Programms (zh.14juni2011.ch) beteiligt sich die PdAZ unter dem Motto

Wir werden nicht ruhen

folgendermassen am 14. Juni:

Forderungen aufs Lila Brett nageln:
Ab 16 Uhr werden wir auf dem Hirschenplatz unsere Forderungen aufs Lila Brett nageln.

Kundgebung / Demo: Um 17.30 Uhr besammeln wir uns auf dem Bürkliplatz für die Kundgebung, die um 18 Uhr startet. Wir werden mit unserem Transpi, Tafeln und Fahnen teilnehmen.

Fest auf dem Kanzleiareal: Ab 19 Uhr werden wir auf dem Festgelände präsent sein und den Vorwärts mit unseren Flyern verteilen.

 

Forderungen…

VBZ Streik

Die Partei der Arbeit Zürich (PdAZ) unterstützt und solidarisiert sich mit den Kolleginnen und Kollegen der VBZ und ihrer Gewerkschaft VPOD, die heute Morgen erste Kampfmassnahmen durchgeführt haben. Diese wurden nötig, um ihren gerechtfertigten Forderungen nach Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Schichtdienst der VBZ Nachdruck zu verleihen.

So wie die Gewerkschaft VPOD ist auch die PdAZ überzeugt, dass die Gewährung einer bezahlten Pause im Fahrdienst sowie der Abschluss eines Rahmen-Gesamtarbeitsvertrages im Kanton Zürich unabdingbar sind. Die PdAZ ruft daher den Zürcher Stadtrat auf, seine Position zu überdenken und fordert ihn auf, die Forderungen der Gewerkschaft anzunehmen. Sehr befremdend sind für die PdAZ die Äusserungen des Stadtrats, der einen möglichen Streik als «inakzeptabel», «unverhältnismässig» und «verfassungswidrig» bezeichnete. Der Streik ist ein demokratisches Recht, um den gewerkschaftlichen Forderungen zum Durchbruch zu verhelfen. Daher verurteilt die PdAZ die Äusserungen des Zürcher Stadtrats aufs Schärfste.

PdA Bern zum UNIA-Streik

 

Die Partei der Arbeit solidarisiert sich im laufenden Arbeitskampf mit den Belegschaften der UNIA Sektionen Bern und Oberaargau-Emmental und unterstützt deren Forderung nach Wiedereinsetzung von Sektionsleiter Roland Herzog und nach Rücknahme der Verwarnung des Co-Präsidenten der nationalen Personalkommission Jazmi Jakurti.

Der autoritäre und arrogante Führungsstil einiger basis- wie demokratieferner Funktionäre droht die Gewerkschaft UNIA zu lähmen und fügt der Glaubwürdigkeit gewerkschaftlicher Forderungen nach Mitsprache und Mitbestimmung massiven Schaden zu. Dass die abgehobene Regionsleitung ihre skandalöse Personalpolitik gegenüber einer bis anhin äusserst engagierten Belegschaft gerade in einer Zeit verschärfter allgemeiner Arbeitsbedingungen durchzuzwängen versucht, ist mehr als skandalös und verlangt nach personellen Konsequenzen auf Leitungsebene.

Bern, 19. 2. 2011

 

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

 

 

Gemeinsame Erklärung Deutscher und Tschechischer Widerstandskämpfer gegen den Hitlerfaschismus zum geplanten Neonaziaufmarsch am 19. Februar 2011 in Dresden.

 

Mit grosser Sorge verfolgen wir das Wiedererstarken des Rechtsradikalismus und insbesondere des Neofaschismus in Deutschland. Es ist besorgniserregend, dass Neonazis offen und vielfältig ihre menschenverachtenden Ideen und Auffassungen unter dem Mantel der Demokratie zur Schau stellen können, während Antifaschisten, die sich diesem braunen Spuk in den Weg stellen, kriminalisiert werden. Dass dabei das Gedenken an die barbarischen Bombenangriffe vom 13. Februar 1945 auf Dresden missbraucht wird, macht uns besonders nachdenklich.
Dafür sind Millionen Kameraden nicht in den faschistischen Konzentrationslagern in den Tod gegangen, haben unzählige Widerstandskämpfer während der braunen Barbarei nicht Folter und Tortouren überstanden, ohne ihren Glauben an Demokratie und Menschlichkeit, an eine bessere Zukunft, ein friedliches Miteinander, zu verlieren!

Getreu dem Schwur unserer Kameraden von Buchenwald werden wir nicht eher ruhen, bis der Faschismus mit seinen Wurzeln ausgerottet und eine neue Welt des Friedens und der Freiheit errichtet ist.

Wir rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich den Neonazis in Dresden entschlossen entgegen zu stellen. Verhindert mit allen demokratisch legitimierten Mitteln den Naziaufmarsch am 19. Februar 2011 durch Dresden! Dresden soll nazifrei werden! Protest ist das Gebot der Stunde.

Prof. Hans Lauter, Ehrenvorsitzender der VVN-BdA, Zuchthaus, Moorsoldat
And?la Dvo?áková, Präsidentin ?SBS
Frido Seydewitz, Ehrenvorsitzender des VVN-BdA Sachsen, Emigration, GULAG
Libuše Nachtmannová, Überlebende KZ Ravensbrück
Ruth Burse, Überlebende KZ Theresienstadt
Vojmir Srde?ny, Überlebender KZ Sachsenhausen
Justin Sonder, Überlebender KZ Auschwitz
Antonín Hnili?ka, Überlebender KZ Mauthausen

 

Das «Zürcher Sparpaket» im Kontext sehen

Die Partei der Arbeit Zürich verurteilt das riesige «Sparpaket», das nach der Rückweisung des Budgets für 2011 von den bürgerlichen Parteien durchgeboxt wurde.

Die Kürzungen treffen, neben den Einwohnern der Stadt Zürich, in erster Linie das städtische Personal, dessen Löhne eingefroren werden. Zudem bedeutet die Streichung der Reka- und Lunchchecks einen realen Lohnverlust und somit de facto eine Lohnkürzung. Die Tatsache, dass nun versprochene Stellen nicht besetzt werden, führt zu einem erhöhten Druck auf das bestehende Personal.

Die PdAZ sieht diese Kürzungen in einem Kontext, in dem der Sozialabbau zugunsten der Reichen durchgeführt wird und unter dem das Volk leidet. Die Angriffe auf die berufliche Vorsorge, die Arbeitslosenversicherung und die IV – Renten sind zusammen mit diesem neusten Angriff als Teile eines Ganzen zu betrachten. Somit erklären wir unsere Solidarität mit dem städtischen Personal und mit allen anderen Betroffenen dieses bürgerlichen Angriffs.

Partei der Arbeit Zürich

 

Vorwärts-Soliessen Bern

pda Bern

 

 


 
Vorwärts-Soliessen Bern

Wir laden alle AbonnentInnen, GenossInnen, Sympathisierenden und sonstigen
Interessierten herzlich ein zum gemütlichen Fondue mit gutem Bio-Wein zugunsten
des Vorwärts. Preis 60.- Fr. normal, 100.- Fr. Paare, 25.- für Arbeitslose,
RentnerInnen, Studis, Lehrlinge, Armutsbetroffene etc. Alkoholische Getränke
separat gemäss Karte (www.capriccio-gasel.ch). Anmeldungen bis spätestens Di
15.2. unter www.pdabern.ch oder an PdA Bern, Postfach 7501, 3001 Bern

FREITAG, 18. FEBRUAR 19:00, CAPRICCIO (MATTENHAUSWEG 5), GASEL B. KÖNIZ

pda Bern Logo

Solidarität mit dem Tunesischen Volk !

Solidarität mit dem Tunesischen Volk ! Schluss mit dem Einfluss des französischen Imperialismus in Tunesien!

Die Partei der Arbeit der Schweiz äussert ihre bedingungslose Solidarität mit dem Volk und der Arbeiterklasse Tunesiens. Der Präsident Ben Ali musste vor der Wut, des von sozialer Misere betroffenen tunesischen Volkes fliehen.

Die PdAS solidarisiert sich mit den klassenkämpferischen und progressiven Kräften, die bis heute fast alle in der Illegalität und Klandestinität arbeiten mussten. Wir solidarisieren uns ganz besonders mit Hamma Hammami, Sprecher der Kommunistischen Arbeiterpartei Tunesiens und seiner Familie, die unter schwerster Repression gelitten haben.

Wir verurteilen uneingeschränkt den französischen Imperialismus, der Ben Ali und seine Helfer immer unterstützt hat um seine Interessen in der Region im Maghreb zu verteidigen. Die Reaktionen mit Vorbehalte der Sarkozy-Regierung und der Vorschlag seiner Aussenministerin zur Unterstützung des tunesischen Regimes bezeugt, dass die Interessen des französischen Imperialismus verteidigt werden müssen.

Wir verurteilen die Doppelmoral der europäischen bürgerlichen Presse und gewisser «linker» Intellektuellen, die in den Unruhen in der Islamischen Republik Iran eine unmissverständliche Position einnahmen, aber in der jetzigen tunesischen Krise mit Vorbehalte die Geschehnisse kommentieren und nicht mit dem gleichen Eifer das Regime von Ben Ali und seiner Verbündeten angreifen. Weiter fordert die PdA, dass die Gelder der Ben Ali-Familie, die auf Konten von Schweizer Banken liegen, der zukünftig demokratisch gewählten Regierung zur Verfügung gestellt werden. Parteileitung der Partei der Arbeit der Schweiz

Abbau der IV-Versicherung

 

Mit der Revision 6a sollen 16500 IV-BezügerInnen wieder ins Arbeitsleben integriert werden. Darunter befinden sich rund 4500 Schmerzpatienten. Damit spart die IV über 200 Millionen Franken pro Jahr. Ohne eine zwingend vorgeschriebene Quote für Grossbetriebe, die entsprechend nötigen Arbeitsplätze zu schaffen, kann dieses Ziel nie erreicht werden.

 

Und gerade diese dringend notwendige Quote haben die Bürgerlichen, angeführt von der SVP, verhindert. Die Blocherpartei zeigt somit wieder mal ihr wahres Gesicht: Sie vertritt die Interessen des Grosskapitals und nicht jene des Volkes, wie sie so gerne behauptet. Oder gehören die betroffenen IV-BezügerInnen nicht mehr zum Volk? Die IV-Revision 6a ist ein massiver Sozialabbau auf Kosten der Betroffenen.

 

Es ist daher äusserst bedenklich, dass die bereits ausgearbeitete Revision 6b noch einen Schritt weiter geht: Sie soll eine Kürzung oder gar die völlige Streichung von bestehenden Renten ermöglichen. Es wäre dies ein Tabubruch mit unheimlichen Konsequenzen für alle anderen Sozialversicherungen.

Die Partei der Arbeit wird weitere Kürzungen der IV-Leistungen mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen und somit alle Aktivitäten gegen diesen erneuten Sozialabbau unterstützen.

Parteileitung der Arbeit der Schweiz

Zürich, 18. Dezember 2010