Das ganze Jahr für unsere Rechte kämpfen!
Mit dem Juni endet der Pride Month, der auf die Anliegen der queeren bzw. LGBTQIA+-Gemeinschaft aufmerksam macht. Die Lage hinsichtlich Sicherheit, Freiheit und Toleranz gegenüber LGBTQIA+-Personen ist besorgniserregend. Trotz der Zunahme von Hassverbrechen nimmt die Sichtbarkeit dieser Themen ab.
Bereits im vergangenen Jahr schrieben bürgerliche Medien: «Die Pride-Fahnen werden eingerollt, und das ist gut so.» (NZZ, 19.06.2025 – Brigit Schmid)
Dabei sind LGBTQIA+-Personen den Auswirkungen von Kapitalismus und Patriarchat in besonderem Masse ausgesetzt. Sie leiden ebenso wie andere Menschen unter den Gräueltaten des Völkermords in Gaza, dem von den USA verursachten Hunger in Kuba oder den Bombardierungen im Iran. Gleichzeitig werden ihre prekären Lebensbedingungen und ihre Unterdrückung durch spezifische repressive Politiken, die weltweit angewendet werden, zusätzlich verschärft. Zionist:innen und Islamfeind:innen instrumentalisieren queere Kämpfe zur Rechtfertigung ihrer Positionen, während die bürgerlichen Parteien eine Sparpolitik durchsetzen, die den Service public als Raum der Solidarität zerstört. LGBTQIA+-Personen, die besonders auf Leistungen des Gesundheits- und Sozialwesens angewiesen sind, gehören zu den ersten Betroffenen dieser Kürzungen.
Deshalb ist es entscheidend, dass wir den öffentlichen Raum vollständig einnehmen und ihn weder der reaktionären Rechten noch den Faschist:innen überlassen. Es sind dieselben Kräfte, die in der Schweiz unterdrücken, in Palästina und den Ländern des Südens töten und bombardieren und Menschen überall auf der Welt ausbeuten.
Wenn der Monat Juni vorbei ist, müssen wir weiterhin mit Nachdruck und ohne Zugeständnisse auf diese Ungerechtigkeiten aufmerksam machen. Wir müssen unseren Platz auf der Strasse und in den Institutionen einfordern und verteidigen.
Partei der Arbeit der Schweiz



