«Der Kampf für soziale Gerechtigkeit geht weiter»
Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) bekundet ihre tiefe Anteilnahme am Tod des Genossen Norberto Crivelli, langjähriger Aktivist, Mitglied des Zentralkomitees und Parteipräsident von 2009 bis 2013.
Norberto hat sein gesamtes Leben dem Kampf für die Rechte der Unterdrückten und Ausgebeuteten gewidmet und – auch hinter den Kulissen – unermüdlich gegen das Ungeheuer des Kapitalismus angekämpft. Er führte ein kämpferisches Leben: von den ersten Schritten in der Studentenbewegung zwischen Locarno und Genf bis hin zu seinem langjährigen und wirkungsvollen Engagement in der Partei der Arbeit, in der er von 1987 bis 1994 als politischer Sekretär die Tessiner Sektion leitete, von 2009 bis 2013 als Präsident der nationalen Partei fungierte und auch im Rahmen der Europäischen Linken sowie in den kommunalen Institutionen von Sorengo eine unermüdliche Stimme war. Norberto war die Seele der Partei im Tessin, stets präsent, und es gelang ihm, die kommunistische Identität auch in den schwierigsten Momenten hochzuhalten.
Als Dozent und Geologe von Beruf gelang es ihm, die Strenge wissenschaftlicher Analyse mit einer konsequenten, kohärenten und pragmatischen marxistischen und ökologischen Vision zu verbinden. Doch neben dem Politiker und Intellektuellen gedenken wir auch dem Menschen: Norberto lebte mit einer mitreissenden und einfühlsamen Leidenschaft; er verstand es, Lebensgeschichten so zu erzählen, dass sie bei jeder Begegnung das Herz erwärmten und neue Hoffnung weckten.
Seine Abwesenheit wiegt schwer, doch sein Vorbild bleibt bestehen. So gedenken wir ihm: mit zur Himmel gestreckter Faust und festem Blick in die Zukunft. Auf jedem Platz, in jedem Konflikt, in jedem Kampf, den unsere Partei für eine bessere Gesellschaft führen wird, nehmen wir mit Stolz und Verantwortung seine Fackel entgegen.
Der lieben Sonja, der Familie und allen Weggefährten sprechen wir unser tiefstes und aufrichtiges Beileid aus.
Timeo Antognini und Alexander Eniline, Co-Präsidenten
Die Parteileitung und das Zentralkomitee der Partei der Arbeit der Schweiz



