Freihandelabkommen gegen die Schweizer Landwirtschaft
In der Herbstsession hat das Parlament das Freihandelsabkommen mit Mercosur durchgewunken. Dieses wird insbesondere die Schweizer Landwirtschaft treffen und Agrarimporte mit niedrigen sozialen und ökologischen Standards ermöglichen. Die PdAS lehnt dieses schädliche Freihandelsabkommen ab und wird das Referendum unterstützen.
In der Herbstsession hat das Parlament dem Freihandelsabkommen mit Mercosur (Bestehend aus Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) zugestimmt. Damit werden Agrarimporte ermöglicht, die unter deutlich niedrigeren Umwelt- und Sozialstandards produziert wurden. Die Zustimmung des einflussreichen Bauernverbands hat man sich mit Ausgleichsmassnahmen von jährlich 517 Millionen Franken erkauft, von denen 480 in einen Investitionsfonds für die Modernisierung von Bauernhöfen fliesst.
Bei Mercosur handelt es sich um nichts Weiteres als ein weiteres neoliberales Abkommen, das die Bäuerinnen und Bauern einer unfairen internationalen Konkurrenz aussetzt, und gleichzeitig massive ökologische Schäden verursacht. Selbst die lächerliche Summe von 25 Millionen, die das Parlament für die Bekämpfung der Entwaldung im Amazonasgebiet bereitgestellt hat, wird daran nichts ändern.
Für die Partei der Arbeit der Schweiz ist klar: Dieses Freihandelsabkommen, das die Ernährungssouveränität der Schweiz gefährdet, die Qualität der Lebensmittel für die Konsumentinnen und Konsumenten verschlechtert und die Marktmacht von grossen Agrarkonzernen stärkt, muss bekämpft werden. Die PdAS unterstützt deshalb auch die Ergreifung des Referendums, um das Abkommen zu verhindern.
Partei der Arbeit der Schweiz



